Banken mit Negativzinsen

Kreditinstitute mit negativen Zinssätzen

Auch die negativen Zinssätze belasten nun die Städte. Mehr und mehr Banken fordern negative Zinssätze auf Kundeneinlagen. In der Preispolitik sind die Banken sehr kreativ. Sie berechnen der Nationalbank negative Zinsen auf ihre vielen liquiden Mittel. Kann eine Bank negative Zinssätze an Riester-Kunden weitergeben?

Weshalb negative Zinssätze für Kleinanleger unwahrscheinlich sind - Konjunktur

Die Tatsache, dass Kleinsparer bald negative Zinsen auf ihr Privat- und Sparkonto zahlen müssen, wird von nahezu allen Betrachtern noch immer als wenig wahrscheinlich angesehen. Weshalb sollten Banken über negative Zinssätze auf Sparkonten denken? Der seit 2015 geltende negative Zinssatz der SNB führt bei den Banken zu immer niedrigeren Zinserträgen für ihre Hypothekendarlehen und sonstigen Kredite.

Dafür konnten sie die Zinsen, die sie für das Sparen zahlen, seit einiger Zeit nicht mehr in gleichem Maße absenken, da sie fast Null erreicht haben. Inwiefern haben die Banken auf diese Entwicklungen reagiert? Der Margenrückgang der vergangenen Jahre konnte von den Kreditinstituten nicht zuletzt durch kräftige Volumensteigerungen, insbesondere bei Hypothekendarlehen, kompensiert werden, wie das Beratungsunternehmen EY in seinem zu Jahresbeginn veröffentlichten "Bankbarometer" mitteilt.

Dies hat zur Konsequenz, dass immer mehr Banken die negativen Zinssätze wenigstens an wohlhabende Privatkunden weitergegeben wollen. Weshalb sind negative Zinsen für Kleinanleger immer noch nicht wahrscheinlich? Die Tatsache, dass kundeneigene Vermögen unter CHF 100'000 mit negativen Zinssätzen beladen sind, ist heute " kaum denkbar ", sagt EY. Es ist zu erwarten, dass die Kreditinstitute durch die Einführung negativer Zinssätze eine große Menge an Kundengeldern abheben werden.

Es wäre für die Banken eine gewisse "Super-GAU", wenn Milliarden von Euro an Geld abgehoben würden, sagte der ehemalige CEO der Valiant Bank, Markus Gygax, in einem aktuellen Gespräch mit der AWP: "Selbst die Wahrscheinlichkeit, dass dies passieren könnte, ist ein Albtraum. "Denn wenn Banken wirklich in Gefahr geraten, ist "Liquidität der Hauptgrund".

Und wer zahlt heute schon negative Zinsen? Firmenkunden und die institutionellen Investoren wie Pensionsfonds, aber auch sehr wohlhabende Privatpersonen zahlen bei vielen Banken bereits negative Zinsen auf ihre Guthaben - mindestens ab einer bestimmten Grenze. Beispielsweise kündigte die Bündner Landesbank im MÃ??rz an, dass sie Guthaben von CHF 3 Mio. oder mehr mit -0,75 Prozentpunkten pro Jahr bucht.

Das Privatinstitut Julius Bär gewährt seinen Kundinnen und Kunden einen steuerfreien Betrag von CHF 500'000. Das Weitergeben negativer Zinssätze würde von der "bestehenden Kundenbindung und der Größe der entsprechenden Transaktion" abhängt. Das sagt die ZKB. Die Alternative Schweiz weist aktuell auch für Kleinanleger einen negativen Zinssatz von -0,125% auf.

Ab wann können negative Zinssätze auf einer breiten Basis eingefÃ?hrt werden? Sollte die Zentralbank den aktuellen Zinssatz von -0,75 Prozentpunkten ihrer Giroguthaben noch weiter in den negativen Bereich drängen, würden die Banken wahrscheinlich die Lage erneut überprüfen, so die Branchenvertreter. Gemäss der AWP-Zinsprognose gehen die meisten Bankenökonomen zurzeit davon aus, dass die SNB die Zinssätze im nächsten Jahr leicht erhöhen wird.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum