Kosten Girokonten

Leistungsbilanzkosten

Kontokorrent: Kreditinstitute müssen Kostentransparenz schaffen - Ökonomie - News über Firmen & Märkte Nur wenige wissen, was ihr Account wirklich kosten wird. Die Kreditinstitute müssen ihre Kundschaft ab Anfang des Monats über die Tarife informieren. Wieviel kosten meine Girokonten wirklich? Allerdings muss ab dem I. Nov. eine EU-Richtlinie in Kraft treten, die vorsieht, dass die Verbraucher einmal im Jahr über die tatsächlichen Kosten ihres Accounts unterrichtet werden. Von nun an müssen die Kreditinstitute den Kundinnen und Kunden vor Vertragsschluss auch die entsprechenden Angaben zur Verfügung stellen.

Eine Entwicklung, bedeutet Josefine Lietzau vom Konsumentenportal Finantip, denn diese Kosten waren bisher nur in den Preis- und Leistungslisten der Kreditinstitute enthalten, diese Unterlagen sind jedoch oft 20 oder 30 seitenlang: "Diese sind sehr rechtlich festgehalten und für jeden Konsumenten wirklich verständlich". Die BaFin gibt den Kreditinstituten nun vor, wie und wie oft sie den Verbrauchern "Gebühreninformationen" zur Kenntnis geben müssen.

Hierfür gibt es ein gemeinsames Erscheinungsbild, sagt Thomas Rienecker, Vorstandssprecher des DGVO. Auf diese Weise können die Konsumenten in Zukunft die Offerten der Einzelbanken besser miteinander vergleichen. Für die Zukunft ist es wichtig, dass die Konsumenten die Offerten der Einzelbanken besser kennen. So können die Konsumenten beispielsweise erkennen, dass sie für ihre Kontoverwaltung 6,45 EUR pro Monat bezahlen, dass jede Gutscheinüberweisung einen EUR und jede Barabhebung am Tresen zwei EUR ausmacht.

"Je nach Nutzung des Kontos können pro Jahr 200 bis 300 EUR gesammelt werden", berechnet Eva Raabe von der hessischen Verbraucherberatung. Um so mehr ist es für Kreditinstitute und Skibanken wichtig, die neuen EU-Vorschriften so schnell wie möglich umzusetzen und damit mehr Markttransparenz zu gewährleisten.

Genau wie die Bank. Wahrscheinlich müssen die Kundinnen und kunden jedoch die Auskünfte bei den Kreditinstituten einholen - sei es im Netz oder in der Niederlassung, per E-Mail oder telefonisch. Die angefallenen Kosten werden jedoch täglich aufbereitet. Josefine Lietzau von der Firma Finantip geht jedoch davon aus, dass es voraussichtlich einige Monaten dauern wird, bis die Zahlen wirklich sinnvoll sind: "Die Konsumenten können dies natürlich von nun an verlangen, aber die Kreditinstitute werden die Zahlen dann erst ab der Zeit vom Stichtag der Datenlieferung liefern".

Nur zu Beginn des Jahres 2020 könnten die Verbraucher daher die Kosten für das Gesamtjahr 2019 ausgleichen. Welche sich auch am gestrigen Tag zum Jahreswechsel ändern wird, erfahren Sie hier.

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